02. Februar 2009 

Achtung! Scheckbetrüger unterwegs.

Seit geraumer Zeit füllen sich die Internetseiten von deutschen Züchtern mit Hinweisen auf Scheckbetrüger. Hinsichtlich der Gefahr möchte ich von hier aus alle Züchter vor dubiosen, ausländischen Trickbetrügern warnen, die einen Hund per Scheck zahlen wollen.

Hier ein Beitrag von http://nlc-hessen.de/index.html

Achtung! Achtung! Scheckbetrüger sind unterwegs

Dieses ist schon zwei von unseren Züchtern passiert!!!

SCHECKBETRUG BEIM HUNDEKAUF

Mario Jessat von www.hundefinder.de

In letzter Zeit wurden mehrere unserer Inserenten von ausländischen Welpensuchenden kontaktiert. Dies geschah auch nach unserer Information mit Hundeanbietern auf anderen Internetseiten. Dabei handelt es sich angeblich um englische Käufer und zweimal um einen Kanadier, welcher zurzeit in Frankreich lebe. In jedem Falle wurde von großem Interesse an den Hunden gesprochen und als Kaufsicherheit ein Scheck in Höhe von 7000 € (!) für den betreffenden Welpen angeboten, damit dieser reserviert wird.

Meistens wird dabei von einem Kind gesprochen, für welches der Hund gekauft werden soll. Der Hund soll auch vorher besichtigt werden. Arbeit oder Krankheit des Kindes lassen später einen Besuch beim Welpen scheitern. Da die Zeit nun knapp wird, drängen die angeblichen Hundekäufer auf Eile.
Meistens erfolgt der Erstkontakt über eine freundliche E-Mail. In weiterem Verlauf wird später in Form von Mails das finanzielle geregelt. Hier kommen dann die Schecks ins Spiel.

Die Schecks stammen zum großen Teil von Banken in Arabien.
Nachdem der Scheck auf dem eigenen Konto gutgeschrieben wurde, solle die Restsumme abzüglich Welpenkaufpreis über die Western Union Bank zurück überwiesen werden. Auch konnte der Rest bei Übergabe des Welpen in bar mitgebracht werden. Die Frage, warum diese Summe so hoch sei, wurde von den angeblichen Käufern nicht beantwortet. Auch war das Interesse der angeblichen Käufer bei Bitte um persönliches Kennenlernen zum Abschluss eines Kaufvertrag schnell vorbei.

Eine Anfrage einer betroffenen Person bei der Polizei brachte zum Ausdruck, dass zur Zeit solche Betrügerbanden im Internet unterwegs sind. Die verwendeten Schecks kann man wesentlich länger als herkömmliche Schecks zurückbuchen. Eine Bank erklärte einer einreichenden Person, dass diese Schecks bis zu 30 Tagen zurückgebucht werden. Ein Scheck war eindeutig gefälscht. Dies stellte die Bank aber erst später fest. Dabei ging es um 2500€. Die betreffende Person hatte zum Glück noch nicht den Restbetrag überwiesen, so das nur 25€ Kontogebühren anfielen.

Nach der Meinung von Hundefinder.de gibt es für diese Verbrecherbanden wenig Risiko. Sollte jemand die Polizei informieren und bei der Übergabe des Geldes und des Hundes die Personalien feststellen lassen, hat diese Person ganz sicher nichts mit der Sache zu tun und redet sich als Überbringer heraus. Oder es muss bei richtiger Personalienermittlung nur der eingereichte Scheck nicht zurückgebucht werden und die ganze Angelegenheit ist straffrei.
Den Hund findet man dann schnell wieder zum Verkauf angeboten. Selbst wenn der Scheck zurückgebucht wird, stellt sich die Frage, wer bereit wäre, in England oder Frankreich nach den Tätern suchen zu lassen und die Kosten für Anwälte und Ähnliches im Voraus zu zahlen.

Hundefinder.de möchte Sie hiermit ausdrücklich vor diesen Scheckbetrügern warnen. Wir haben innerhalb von einem Tag 25 Hinweise von Personen erhalten, bei welchen diese oder eine ähnliche Verfahrensweise versucht wurde. Es kamen Hinweise auch aus Holland. Einige unsere Informierten hatten die Schecks gerade bei Ihrer Bank eingereicht und das Geld noch auf dem Konto. Wir möchten uns hiermit für alle Einsendungen bedanken. Wer Ähnliches erlebt hat und somit betroffen ist, den möchten wir bitten, an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. zu schreiben und weitere Hinweise und vor allem erhaltene E-Mails oder andere Dokumente an uns weiterzuleiten.

Sehr gern können Sie diesen Text an befreundete Züchter oder Bekannte weiterleiten, um auch sie zu warnen. Natürlich bittet auch die Polizei darum, derartige Vorfälle zu melden.
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Mit freundlichen Grüßen
Mario Jessat
vom Hundefinder-Team
www.hundefinder.de


 
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